Ein Leben außerhalb der Komfortzone

Schon früh hat Alexia Hauf dem Handball alles untergeordnet. Mit 14 ging sie aufs Internat – eine Entscheidung, die sich auszahlen sollte. Heute ist die 28-Jährige etablierte Nationalspielerin. Den Blick für das große Ganze hat die amtierende deutsche Meisterin allerdings nie verloren.

Alexia Hauf strahlt, wenn sie über die Anfänge ihrer Nationalmannschaftskarriere spricht. Ein Anruf, ein Training, ein Flug nach Ungarn – und plötzlich debütierte die Brandenburgerin im DHB-Team. Die Investition für den großen Traum hat sich ausgezahlt. 

Mit dem Handballspielen begann sie im Alter von sieben Jahren. Den Einstieg bezeichnet sie als „ganz klassisch“. Sie begleitete ein paar Klassenkameraden zum Probetraining – und legte den Ball anschließend nicht mehr aus der Hand. Auch Turnen und Leichtathletik probierte sie aus, doch schnell rückte der Handball in den Mittelpunkt.

Neben der Dynamik des Spiels faszinierte sie vor allem das Miteinander. Ihr Talent wurde beim Ballwerfen auch schnell sichtbar: „In meinem Heimatverein lief es eigentlich schon immer sehr gut für mich.“ Mit den ersten Nominierungen für die Brandenburger Landesauswahl, in der überwiegend Spielerinnen aus der Frankfurter Sportschule aufliefen, merkte sie, „dass es doch ein guter Schritt wäre, weiterzugehen.“

So verließ sie ihren Heimatverein, den Templiner SV Lok 1951, und wagte einen großen Schritt aus der Komfortzone: Im Alter von 14 Jahren wechselte Alexia Hauf zum Frankfurter HC und zog auf das dazugehörige Internat. Es ist eine gewagte Entscheidung für den großen Traum. „Das war schon ein Zwiespalt: Gehe ich den Schritt oder gehe ich ihn nicht? Von daher war es am Anfang auch nicht so leicht“, erinnert sich die Rechtshänderin. Doch ihr Mut wurde belohnt, die Entscheidung hat sie nie bereut. „Ich blicke wirklich nur positiv zurück. Die Zeit habe ich sehr genossen.“

Heimweh und Zweifel „waren natürlich zwischendurch immer mal da“, doch wirklich allein fühlte sie sich nie, betont Alexia. „Man ist mit vielen anderen zusammen, Mannschaftskameradinnen haben teilweise auch im Internat gelebt“. Die Unterstützung von zu Hause blieb – wenn auch meist nur telefonisch. An den Wochenenden kamen ihre Eltern zu den Spielen, danach ging es gemeinsam nach Hause …

Den vollständigen Artikel zu Alexia Hauf findet ihr in der Ausgabe 24/2026 vom Magazin Bock auf Handball!

Rasmus Ankermann
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