Der lächelnde Kämpfer

Sebastian Barthold ist auf der Linksaußen-Position seit Jahren eine feste Größe im Welthandball. Trotz seiner aktuell schwierigen sportlichen Situation beim SC Magdeburg verliert er nie seinen Ehrgeiz, die Liebe zum Sport und sein Lächeln, das ihn in all seinen Mannschaften zu einem geschätzten emotionalen Leader machte. Im Gespräch mit Bock auf Handball hat er unter anderem verraten, wie es für ihn ab dem Sommer weitergehen soll.

Sebastian Barthold ist keiner, der sich auf die große Bühne drängt. Obwohl er sich im Handball schon häufig auf der allergrößten Bühne bewegte. Mit Aalborg stand er bereits zweimal im Finale der Champions League, sein aktueller Verein, der SC Magdeburg, erhebt ähnliche Ansprüche. Und obwohl sich der Norweger nicht in den Vordergrund stellt, gewinnt er seine Mitmenschen durch sein schelmisches Lächeln und seine humorvolle Art schnell für sich. Nicht umsonst ist er nach eigener Aussage der „Clown“ im SCM-Team.

Erlernt hat er das Handballspielen in Haslum, einem kleinen Vorort von Oslo. Begonnen hat er im Alter von fünf Jahren auf der Rückraum-Mitte-Position. „Das Lustige ist, dass ich in meiner Jugend eigentlich zu klein war, um Spielmacher zu sein. Dann wurde ich auf die Position des Kreisläufers gestellt, was eigentlich keinen Sinn ergab“, erzählt Barthold. Schaut man sich die Spiele des heutigen Linksaußen an, fällt dieser Einfluss aber auf: Immer wieder sucht er als Einläufer den Weg aus der Ecke in die Mitte des Kreises, eben an seine alte Position.

Eine weitere Spezialität von ihm sind die Siebenmeter. Besonders in Aalborg und der Nationalmannschaft trat der Norweger in der Vergangenheit häufig von der Linie an: „Ich sage nicht, dass ich der beste Siebenmeterschütze bin, aber ich will sie unbedingt werfen“. Um auch in mental herausfordernden Situationen eiskalt zu bleiben, hilft ihm seine ehrgeizige Einstellung: „Manchmal verwirft man einen, aber das ist Teil des Spiels. Ich habe lieber die Chance, ein Tor zu werfen, als die Chance zu verpassen, einen Unterschied zu machen“, sagt er.

Den vollständigen Artikel zu Sebastian Barthold findet ihr in der Ausgabe 22/2025 vom Magazin Bock auf Handball!

Kenji Hövels
Panagiota Petridou