Alles (k)eine Frage des Erfolgs

Alina Grijseels ist eine kluge Strategin. Und sie hat einen großen Drang zum Tor. Wenn sie den Handball in den Fingern hält, dann geht sie mit aller Kraft voraus und dorthin, wo es auch mal weh tut. Als begeisterte Fussballerin und Fan von Bayern München hat sie ähnliches getan und wechselte vor acht Jahren zu Borussia Dortmund. Doch das hat sich schnell als echte Liebe erwiesen. Heute ist sie nicht nur beim BVB eine der prägenden Figuren. Gemeinsam mit Emily Bölk teilt Alina sich das Amt der Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft und ist auch dort zu einer echten Anführerin geworden. Warum sie dennoch manchmal heimlich mit den Niederländerinnen sympathisiert und welche besondere Rolle der Fussball heute für sie spielt, verrät sie im Gespräch mit ″Bock auf Handball″.

BOCK AUF HANDBALL: Alina, Du bist als begeisterte Fussballerin und Fan des FC Bayern München zu Borussia Dortmund gewechselt.

ALINA GRIJSEELS:

Fussball hat mich schon immer interessiert. Ich habe als Kind viel mit meinem Vater gespielt, war in den Ferien des Öfteren im Fussball-Camp. Meine Mutter ist nach wie vor Bayern-Fan, ich habe es von ihr quasi in die Wiege gelegt bekommen. Ich möchte nicht behaupten, dass ich ein eingefleischter Bayern-Fan war, aber ich fand die Bayern und ihre Spielart früher ziemlich cool. Als sie 2013 Champions-League-Sieger wurden, fand ich das als Kind natürlich klasse.

Als ich dann nach Dortmund gewechselt bin, musste ich anfangs natürlich einige Spässe über mich ergehen lassen. Aber hier merkt man einfach, dass die ganze Stadt den BVB lebt. Es ist hier ganz normal, wenn man beim Einkaufen sein Trikot trägt. Schwarz- Gelb ist hier einfach Gang und Gäbe. An Spieltagen der Fussballer ist die Stadt wie verwaist. Wenn ihr Spiel beginnt, ist keiner mehr auf den Strassen. Diese Leidenschaft ist sehr besonders hier. Das hat auch mich irgendwann total angesteckt.

Den vollständigen Artikel findet ihr in der Ausgabe 7/2022 vom Magazin Bock auf Handball!

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