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WARUM SPIELT DHB-KAPITÄN UWE GENSHEIMER IN DER NATIONALMANNSCHAFT NICHT SO GUT WIE IM KLUB FÜR DIE RHEIN-NECKAR LÖWEN?

Christian „Blacky“ Schwarzer (51)
ist Weltmeister 2007, hat als Kreisläufer 318 Länderspiele bestritten und ist mit 965 Toren Rekord-Torschütze der deutschen Nationalmannschaft. Er war Junioren-Nationaltrainer und ist aktuell Jugendkoordinator im Handball-Verband Saar.

AUFGEZEICHNET VON DIETMAR GESSNER

Christian „Blacky“ Schwarzer: „Während meiner Zeit bei den Rhein-Neckar Löwen habe ich zwischen 2007 und 2009 noch mit Uwe Gensheimer zusammengespielt. Uwe kann der beste Linksaußen der Welt sein – dafür braucht er aber das absolute Vertrauen des Trainers und eine taktische Ausrichtung, bei der seine Stärken voll zur Geltung kommen. Bei den Löwen wird das von Trainer Martin Schwalb praktiziert, ganz so ist es in der Nationalmannschaft nicht. Uwe Gensheimer ist einer der besten Spieler für den Tempo-Gegenstoß. Dafür muss er aber natürlich in der Abwehr spielen. Bei den Löwen setzt ihn Schwalb daher in der Deckung auch Mal auf halb ein. So kann er also seine enorme Qualität im Gegenstoß einbringen. Bei den Löwen wird auch intensiv daran gearbeitet, dass aus dem Rückraum in beide Schnittstellen – zwischen 1 und 2 sowie 5 und 6 – gespielt wird. Also auf beide Halbpositionen, rechts und links. In der Nationalmannschaft ist es so, dass tendenziell die taktische Ausrichtung deutlich mehr nach rechts geht. Im Rückraum sind dort mit zum Beispiel Paul Drux, Philipp Weber und Julius Kühn Profis im Einsatz, die entweder konsequent selbst den Abschluss suchen oder das Abspiel zur Wurfhand auf rechts favorisieren.All das führt dazu, dass Uwe Gensheimer sein komplettes Potenzial für den DHB oftmals nicht entfalten kann. Das ist sehr schade. Der deutsche Handball braucht das gesamte Repertoire eines Uwe Gensheimer. Aber dafür ist – neben totaler Rückendeckung für ihn als Kapitän und Führungsspieler, gerade in den entscheidenden Spielen – auch eine strategische Ausrichtung nötig, die ihn mehr einbindet als das aktuell der Fall ist.“

Christian „Blacky“ Schwarzer: „Während meiner Zeit bei den Rhein-Neckar Löwen habe ich zwischen 2007 und 2009 noch mit Uwe Gensheimer zusammengespielt. Uwe kann der beste Linksaußen der Welt sein – dafür braucht er aber das absolute Vertrauen des Trainers und eine taktische Ausrichtung, bei der seine Stärken voll zur Geltung kommen. Bei den Löwen wird das von Trainer Martin Schwalb praktiziert, ganz so ist es in der Nationalmannschaft nicht. Uwe Gensheimer ist einer der besten Spieler für den Tempo-Gegenstoß. Dafür muss er aber natürlich in der Abwehr spielen. Bei den Löwen setzt ihn Schwalb daher in der Deckung auch Mal auf halb ein. So kann er also seine enorme Qualität im Gegenstoß einbringen. Bei den Löwen wird auch intensiv daran gearbeitet, dass aus dem Rückraum in beide Schnittstellen – zwischen 1 und 2 sowie 5 und 6 – gespielt wird. Also auf beide Halbpositionen, rechts und links. In der Nationalmannschaft ist es so, dass tendenziell die taktische Ausrichtung deutlich mehr nach rechts geht. Im Rückraum sind dort mit zum Beispiel Paul Drux, Philipp Weber und Julius Kühn Profis im Einsatz, die entweder konsequent selbst den Abschluss suchen oder das Abspiel zur Wurfhand auf rechts favorisieren.All das führt dazu, dass Uwe Gensheimer sein komplettes Potenzial für den DHB oftmals nicht entfalten kann. Das ist sehr schade. Der deutsche Handball braucht das gesamte Repertoire eines Uwe Gensheimer. Aber dafür ist – neben totaler Rückendeckung für ihn als Kapitän und Führungsspieler, gerade in den entscheidenden Spielen – auch eine strategische Ausrichtung nötig, die ihn mehr einbindet als das aktuell der Fall ist.“