Der Traum von Olympia!

Als der Schwimmer Michael Gross 1984 zu einer deutschen Olympia-Legende wurde, sass der zehnjährige Markus Gaugisch gebannt vor dem Fernseher und träumte davon, einmal selbst an dem grössten Sportevent der Welt teilzunehmen. Als aktiver Handballer reichte es nicht, als Bundestrainer der deutschen Frauen-Nationalmannschaft könnte der grosse Traum des kleinen Jungen 40 Jahre später doch noch in Erfüllung gehen. Das kommt wohl für keinen überraschender als für den ehemaligen Bundesligahandballer selbst, der vor vier Jahren noch bei seinem Sohn in der E-Jugend an der Seitenlinie stand. Über einen Trainer, der sich trotz des rasanten Aufstiegs und der Chance auf Paris 2024 die Bodenständigkeit seiner schwäbischen Heimat bewahrt.

BOCK AUF HANDBALL: Markus, was für ein Trainer willst du sein?

MARKUS GAUGISCH: Ein erfolgreicher Trainer (lacht).

Wenn Markus Gaugisch auf die vergangenen zweieinhalb Jahre zurückblickt, kann er selbst nur den Kopf schütteln. ″Es ging wirklich alles sehr schnell″, grinst der 48-Jährige im Gespräch mit Bock auf Handball, das an einem sonnigen Oktobertag auf dem Tübinger Marktplatz stattfindet. Denn die Anfrage von Frauen-Erstligist SG BBM Bietigheim, die sich als Sprungbrett für den Bundestrainer-Posten herausstellen würde, kam im November 2019 ″aus dem Nichts″, wie Markus selbst sagt.

Den vollständigen Artikel findet ihr in der Ausgabe 9/2023 vom Magazin Bock auf Handball!

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